| GLAS Automobil Club International e.V. |
Produktionszahlen und -verteilung |  |
Von Juni 1958 bis August 1965 wurden gebaut:
73312 Limousinen und 14274 Kombis.
(Weniger als 60 Fahrzeuge der Isar-Baureihe sind heute noch zugelassen.)
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Bemerkenswertes über den Isar |  |
Es gab ihn mit zwei Motorvarianten (600 ccm, 20 PS und 700 ccm, 30 PS) und als Limousine oder Kombi.
Er war der einzige Kleinwagen mit konventionellem Antrieb (Motor vorn, Antrieb hinten)
Der 350 Liter fassende Kofferraum war der größte seiner Klasse.
Der 40 Liter-Tank reichte bei normaler Fahrweise für mindestens 550 km.
Seine Panoramascheibe war einmalig. Nur amerikanische Straßenkreuzer und der zeitgleich vorgestellte Opel Rekord hatten sie.
Auf Wunsch gab es den Isar mit einer Zweifarblackierung (3fach abgesetzt).
Das Armaturenbrett verfügte über einen modernen Breitbandtacho und Kippschalter, das Lenkrad hatte eine versenkte Nabe.
Die Motorhaube war aus Sicherheitsgründen vorn angeschlagen.
Ab 1961 waren beim Isar Stoßstangen und Radkappen aus rostfreiem Stahl.
Ab September 1962 gab es ein Jahr Garantie auf den Motor ohne Kilometerbegrenzung.
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Das Kreuz mit der Namensfindung |  |
| 1957 |
"Das Grosse Goggomobil"
(Prototyp auf der IAA) |
| 1958 |
"Goggomobil T600/T700" (Produktionsbeginn) |
| 1959 |
"Goggomobil Isar" |
| 1961 |
"I s a r" |
| 1963 |
"GLAS Isar" |
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Lesenswertes über GLAS und den Isar |  |
Autos die Geschichte machen
Goggomobil
Hanns Peter v. Thyssen-Bornemissza Motorbuch Verlag |
Goggomobil und Isar 600/700
Schrader-Motor-Chronik |
Vom Goggomobil zum GLAS V8
Hanns-Peter Rosellen
Zyklam Verlag |
GLAS Magazin Ausgabe 1998
oder GLAS-Club-Nachrichten
GLAS-Automobil-Club International
Rolf Konen - 49477 Ibbenbüren
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Technische Daten (Baujahr 1964) |  |
| | Isar T 600 | Isar T 700 |
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MOTOR | |
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Typ |
vornliegender luftgekühlter 2-Zylinder-Viertakt-Boxer, dreifach gelagerte Kurbelwelle |
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Bohrung/Hub |
72 x 72 mm |
78 x 72 mm |
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Hubraum |
584 ccm |
688 ccm |
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Verdichtung |
7,8 : 1 |
7,4 : 1 |
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Leistung |
19 PS (4800 U/min.) |
30 PS (4900 U/min.) |
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Max. Drehmoment |
3,8 mkp (3000 U/min.) |
5,0 mkp (3500 U/min.) |
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Spitze |
105 km/h |
112 km/h |
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Verbrauch/100km |
ca. 5,5 l |
ca. 5,8 l |
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FAHRWERK | |
| | selbsttragende Stahlblechkarosserie |
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Federung vorn |
Einzelradfederung durch Quer- und obere Längslenker, langhubige Schraubenfedern und zusätzliche progressiv wirkende Gummihohlfedern, Teleskopstoßdämpfer |
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Federung hinten |
Starrachse mit längsliegenden Dreiblattfedern und zusätzliche Gummihohlfedern, Teleskopstoßdämpfer |
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Bremsen |
hydraulische Vierrad-Trommelbremsen |
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Lenkung |
Schneckenlenkung |
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MASSE, GEWICHTE | |
| | Länge: 3,46 m, Breite: 1,47 m, Höhe: 1,38m
Radstand: 2,00 m |
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Leergewicht |
650 kg (Kombi 720 kg) |
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Zuladung |
350 kg (Kombi 460 kg) |
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PREIS |
4660 DM |
4720 DM |
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(Kombi jeweils + 250 DM) |
Heutiger Wert (2008)
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im Zustand 3 | ca. 4000 € |
| | (fahrbereit und gebrauchsfähig, kleinere Mängel, keine Durchrostungen) |
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im Zustand 1-2 | ab 7000 € |
| | (guter bis makelloser Zustand, fachgerecht restauriert, technisch okay) |
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Der Isar im Spiegel der Presse - getadelt |  |
Quellen: auto, motor und sport, Roller, Mobil und Kleinwagen
| Er wirkt wie ein hochentwickelter Eigenbau | |
| Er ist der Versuchsabteilung noch nicht entwachsen | | Anlaufschwierigkeiten in der Serie
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Der Motor ist zu laut | | | |
Wasser tropft in den Innenraum |
vorn englisch, hinten Dingolfing
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Wagen der ersten Serie altern früh |
Ärgernisse gehören in die Versuchsabteilung | hohle Dröhngeräusche |
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Der Isar im Spiegel der Presse - gelobt |  |
Quellen: auto, motor und sport, Roller, Mobil und Kleinwagen, mot
Das ist - trotz seines Namens - ein Auto |
Ein frecher Fußtritt gegen das Schienbein der Konkurrenten |
Die Heizung ist eine der besten |
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| | Ausgezeichnete Fahreigenschaften, in dieser Klasse ein neuer Maßstab |
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Eine Motorleistung, die sportliches Fahren ermöglicht | Konstruktiv ein Volltreffer |
Ein Wagen, der von innen nach außen gebaut ist | | Sitze und Innenausstattung wirken sehr gediegen |
Dies Auto ging uns unter die Haut |
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Aus dem Schreiben von Herrn Patron zu diesem Heft: |  |
Ihre allgemeinen Betrachtungen über den Isar entsprechen, soweit ich es mit meinen Erinnerungen beurteilen kann, den Gegebenheiten. Über Motor und Fahrgestell kann ich in Einzelfällen keine Wertung abgeben, da ich mit Karosserie, Karosserieausstattung und allgemeiner Fahrzeugelektrik betraut war. .....
Der GLAS Isar war unser erstes Fahrzeug, das neben einem rasch hergestellten Urmodell auch einen kompletten Zeichnungssatz hatte. Dieser war wichtig für die Herstellung der Werkzeugmaschinen und für die Anpassung der Zubehörteile. Vieles machten wir ja selbst, aber einiges musste doch von Fremdfirmen eingekauft werden. .....
Bei dem S 35 haben wir bei GLAS begonnen mit Kunststoff zu arbeiten. Die Frontschürze mit dem Ansaugrüssel war das erste Kunststoffteil. Die im Vakuum gezogenen Abdeckungen für die innere A-Säule und das Instrumentenbrett waren erste eigene Kunststofferzeugnisse. .....
Meine persönlichen Erfahrungen als Fahrer des Isar waren äußerst positiv. In 100.000 km durch halb Europa hatte mich das Fahrzeug nie im Stich gelassen.
(Günther Patron war Konstrukteur bei GLAS seit 1946)
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