GLAS Club
GLAS Automobil Club
International e.V.

DER GOGGOMOBIL-
KLEINTRANSPORTER

Goggomobil Transporter

Zu der Goggofamilie gehörte natürlich auch der Kleintransporter, der als preiswerte Alternative zum VW-Transporter und zum DKW-Schnellaster auf den Markt kam, Die Produktion lief Ende 1957 an. Um nicht zuviel zu investieren, hatte man die Bodengruppe vom Goggo Coup& unverändert übernommen und darauf die Transporter-Karosserie geschraubt. Vorne gab es zwei Schiebetüren und hinten eine Ladeklappe.
Der Motor war im Heck des Fahrzeuges, während der Tank unter dem Fahrersitz angebracht war. Deswegen brauchte man auch eine Benzinpumpe. Das Fahrzeug hatte zwei Sitze, wobei der Beifahrersitz klappbar war. Die Fahrzeuge waren mit Motoren von 250 ccm, 300 ccm und 400 ccm ausgerüstet und mit elektromagnetischem Getriebe, was im Goggomobil Transporter Pickup Stadtverkehr von Vorteil war. Konzipiert war das Auto primär für den öffentlichen Dienst, die Post nahm z.B. allein 2.000 Stück ab, und für kleinere Handwerksbetriebe und Einzelhändler. Zum Transporter gab es noch eine Variante, den Pickup, der vor allem im Straßendienst zum Einsatz kam und der mit angehängter Kehrmaschine, Schneepflug oder Sandstreugerät tagaus, tagein seinen Dienst tat. Insgesamt wurden vom Transporter 3.700 Fahrzeuge gebaut. Das Leergewicht betrug 600 kg und insgesamt konnten 250 kg zugeladen werden. Das entsprach z.B. der Zuladung von 2.500 Tafeln Schokolade oder 170.000 Zigaretten. Die Anschaffunqskosten lagen unter DM 4.000, und im Unterhalt war der Transporter konkurrenzlos billig, monatlich 3,60 DM Steuer und 10,70 DM Versicherung. Mit dem 400 ccm Motor erreichte der Transporter Immerhin eine Geschwindigkeit von 90 km/h und war insgesamt ein ideales Transportmittel für den Stadtverkehr und kleinere Strecken.



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